Nooka no asa-gohan (Japanisches Bauernfrühstück)

19 06 2009

Gestern abend hab ich in der Küche experimentiert, und dabei ist interessantes rausgekommen. Die Idee: Ur-Deutsche Küche japanisch verballhornen.

Man nehme:

  • 4-5 Kartoffeln, festkochend (gibts hier in Japan nicht, muss man aber nehmen)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • Sesamöl
  • Sojasoße
  • Nori (getrockneter Seetang, gibts im Asia-Shop), mit der Schere kleingeschnitten
  • Sesamkörner
  • rohen Lachs (in Streifen geschnitten) ODER
  • Speckwürfel

Erstmal die Kartoffeln schälen und vorkochen. Keine Ahnung wie lange man Kartoffeln normalerweise kocht, ich warte immer darauf, dass die Kartoffeln nicht mehr zittern, wenn man mit der Gabel reinsticht. In diesem Fall ist ein bisschen zittern aber vielleicht nicht schlecht, die Dinger werden ja noch gebraten.

Öl in die Pfanne (nicht zu viel! Das wäre zwar sehr deutsch, aber um so weniger japanisch), heiss machen, Zwiebeln rein. Bei der Speckversion kann der Speck schon rein. Bei Lachs bleibt dieser schön im Kühlschrank. Zwiebeln so lange anbraten, bis sie glasig sind. Nicht zu lange! Die sollen zusammen mit den Kartoffeln golden werden!

Kartoffel ausm Wasser, in Scheiben schneiden. Ab in die Pfanne damit! . Wenn das ganze ähnlichkeit mit Bratkartoffeln annimmt, der nächste Schritt:

Ei aufschlagen, Inhalt in ne Schüssel, Schale in den Müll (nicht umgekehrt!). Einen Esslöffel Sojasoße dazugeben. Salz und Pfeffer rein, eventuell Kräuter (sparsam!). Wer scharf mag, der mache jetzt scharf. Am besten mit was asiatisch-scharfem, kommt immer gut. Das ganze jetzt ordentlich verrühren, und SCHWUPP! in die Pfanne.

Dann sofort Herd aus! Das Ei soll nicht trocken werden. Noch klassischer wäre, das Ei garnicht mitzubraten, sondern die ganze Suppe roh darüber giessen. Das müsste auch mit frischen deutschen Eiern gehen, hier in Japan ist bei Eiern ein Zettel dabei, bis wann man die Roh essen kann. Das war bei mir vorgestern, deswegen hab ich sie mitgebraten. Trotzdem, auf gar keinen Fall trocken braten! Die Hitze der Pfanne reicht völlig aus, um das Ei genau richtig zu machen.

Das ganze gut verrühren, und ab in eine Schale (hier wird immer aus Schalen gegessen). Wer die mutige Lachsvariante gemacht hat, gibt jetzt den in Streifen geschnittenen Lachs über die ganze Geschichte. Nochma umrühren muss man nicht. Den kleingeschnittenen Nori rieselt man ebenso wie die Sesamkörner darüber.

Stäbchen in die Hand. Itadakimasu!

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Kyoto protokolliert

16 06 2009

Samstag, 10:00

Der Shinkansen fährt uns von Nagoya nach Kyoto. Es ist unglaublich früh. Wir sind am Abend vorher in die Hochschule gegangen, um den Kinofilm zu Neon Genesis Evangelion zu sehen. Natürlich habe ich nichts verstanden, die Bilder waren aber schön bunt. Anschliessend Bier.

10:40

Ankunft. Riesiger Bahnhof. Der Bus fährt uns durch das Verkehrchaos zum Hotel. Kyoto ist staubig, voller Autos, und heiss.

12:00

Wir betreten den ersten Schrein. Hier und drumherum gibt es keine Staus, keinen Staub. Der Schrein schmiegt sich an einen Baumbewachsenen Hügel an, drumherum alte, niedrige japanische Häuser. In dem Schatten der Bäume ist die Luft angenehm kühl und frisch. Der Garten ist wunderschön, die schlichte Gartenarchitektur mit ihren immer wieder kehrenden Motiven Wasser, Stein, Grün einfach elegant.

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Ich gönne mir anschliessend eine Schale grünen Tee, und bewundere die leuchtenden Farben:

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Am Philosophenpfad, der sich zusammen mit einem murmelnden Bach den Berg entlangschlängelt und von Kirschbäumen gesäumt ist, spazieren wir weiter. Ein alter Mann, der uns bemalte Steine verkaufen will, befiehlt uns geradezu einen anderen Schrein statt des berühmten Nanzen-ji zu besuchen. Wir folgen seiner eindringlichen Bitte, und finden uns auf einem verwunschenen Friedhof auf einer Lichtung wieder:

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Dahinter ging ein Trampelpfad in den Wald, diverse Hinweisschilder auf giftige Schlangen waren aber Grund genug, nicht zu weit zu gehen.

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15:00

Wir treffen uns mit Chisato, die damals Ryohey in Bremen war. Dafür müssen wir wieder mit dem überfüllten Bus in das Verkehrschaos fahren. Als wir schliesslich da aussteigen, wo es am wuseligsten ist, fällt mir eine kleine Gruppe Demonstranten ins Auge:

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Ich komme mit einem älteren Aktivisten ins Gespräch, der perfekt Englisch spricht. Anlass des Protests war ein Aufmarsch von ZaiTokuKai in der Innenstadt, eine rechtsextremistische Organisation, die Ausländern die Menschenrechte aberkennt, und sie generell als Kriminell beschimpft. Ein ekelhaftes, lautes Pack, das mit der japanischen Version der Reichkriegsfahne durch die Strassen marschiert, und seine Menschenfeindlichen Parolen gröhlt. Es war der erste Aufmarsch dieser Horde in Kyoto, und war verantwortlich für einen Grossteil des Verkehrchaos. Hier ein Artikel, der über eine ungerechtfertigte Inhaftierung eines Gegendemonstranten bei einem solchen Aufmarsch berichtet. Die Nazis in Japan sind genauso widerlich wie in Deutschland…

Nachdem ich mich mit dem Aktivisten länger darüber unterhalten habe, wie unsere jeweiligen Regierungen immer noch Symbole aus der jeweiligen Nazizeit benutzen, kamen auch Chisato und ihr Freund, und wir gingen ein Eis essen. So richtig geniessen konnte ich das Eis nicht, die Nazibrut hatte mir den Appetit verdorben.

17:00

Wir gehen zu der „humid“-Ausstellung. Wie ich im letzten Post schon schrieb, fand diese in einer alten Grundschule statt. Die Atmosphäre war grossartig.

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Das alte Gebäude fand ich beeindruckender als die darin ausgestellte Kunst, aber man muss das ja auch ein bisschen als Einheit begreifen. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt!

21:00

Mit den Künstlern noch Essen und Trinken gehen. In Deutschland würde man sagen „noch ein Bierchen trinken“ – das passt hier aber irgendwie nicht. Sauf- und Fressorgie wiederrum klingt so unkultiviert, was angesichts des grossartigen Essens nicht passt. Immer wieder toll jedenfalls.

Achja: Das Tofu in Kyoto ist das beste der Welt. Eigentlich kann ich Tofu nicht leiden, schmeckt nach nix, und hat dabei nicht die Vorzüge von anderen Sachen, die nach nichts schmecken (erfrischend oder zumindest Geschmacksverstärkend wie Mozarella). Tofu ist einfach arschlangweilig. Ausser in Kyoto. Cremig! Auf der Zunge schmelzend! Frisch! Ein bisschen Süß-Sauer, aber nur ganz dezent! Ein Gaumenschmaus. Und ziemlich teuer…

23:00

Kyoto ist die schönste Stadt der Welt.

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Sonntag, 10:00

Wir gehen zum Markt, und kaufen Fisch und Reis, den wir am malerischen Fluss essen. Dazu streiten wir uns etwa eine Stunde, weil ich keine Schuhe kaufen gehen möchte.

12:00

Wir besuchen den Kiyomizu-dera, den berühmtesten buddhistischen Tempel in Kyoto. Die Touristenmassen auf dem Weg dahin schrecken uns ab, wir kämpfen uns aber durch. Und werden belohnt. Die Tempelanlage ist sehr gewaltig. Der Haupttempel steht auf gigantischen Holzpfeilern und ist an eine Klippe angelehnt. In Japan motiviert man sich mit dem (ungefähren) Spruch: „Ich kann das so sicher schaffen, wie man stirbt, wenn man vom Kiyomizu-dera springt.“ Ich weiss nicht was daran motivierend ist, aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass man stirbt wenn man da runter springt. Wikipedia behauptet was anderes, Entschluss fällen, springen, abdämpfen, nicht sterben – ich finde meine Version interessanter.

15:00

Ein weiterer Tempel steht auf dem Plan, in diesem ist unter anderem ein kleiner Schrein für den Gott der Zahnschmerzen. Ich grüße ihn freundlich, und freue mich, keine Zahnschmerzen zu haben.

18:00

Wir spazieren durch einen Garten, und finden eine Horde Katzen. Ich will, dass es neun sind, aber auch nach mehrmaligen zählen bleiben es acht. Vielleicht ist eine schon gestorben?

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20:00

Wir essen in einem thailändischen Restaurant. Wenn jemand die Gelegenheit hat „Phuket“ Bier zu trinken – lohnt sich!

21:00

Eine faszinierende Gebetsprozession mit seltsamen Instrumenten in einem weiteren Schrein. Die Performance dauert etwa 2 Stunden, die Leute die über den Kiesboden laufen und nicht wissen, wie man die Sounds bei ihren Digitalkameras ausmacht, nerven. „Laut“ und „nervig“ heissen übrigens auf japanisch beide „urusai“.

Montag

Natur, alte Eisenbahn am Gebirgsfluss entlang, Bambuswald, Aquädukt, Schrein, Bahnhof, Busfahrt nach Nagoya… Ich überlasse euch die Ausmalung der Details. Ich kann die alten Kaiser durchaus verstehen, ich hätte mir wohl auch Kyoto als Hauptstadt und Residenz ausgesucht. Die Stadt hat das, was den japanischen Städten, die ich bisher kenne, abgeht: Grün! Sich an den Fluss setzen hat was von Bremen… Wald und Berge sind einfach wunderschön, gerade auch im Kontrast zu Beton-Nagoya. Die Tempel und Schreine sind majestätisch und elegant.

Dazu kommt noch das, was die Städte hier immer interessant macht, das pulsierende Leben, der Kontrast zwischen Hypermodern und Traditionell, und natürlich grossartiges Essen. Dieser Tofu… Eine solche Stadt zieht Touristen natürlich magisch an. Ich habe mich aber ein bisschen davon gelöst, total genervt von diesen zu sein. Ich hätte nichts dagegen, die Sehenswürdigkeiten nur für mich zu haben – ein bisschen egoistisch wäre das aber schon.





Zeitgenössische Kunst aus Bremen und Japan

12 06 2009

Wer kennt dieses Schiff nicht? „Das Schiff“, Schwesterschiff der Sielwallfähre „Hal över“, und genau wie diese bunt gestaltet. Verantwortlich für die Gestaltung eben dieser beiden Schiffe ist die Künstlerin Veronika Dobers.

Veronika lebt mittlerweile nicht mehr in Bremen, sondern in – dreimal dürft ihr raten – Japan. In Osaka um genau zu sein. Jin, der in der Kunstszene unterwegs ist wie Schmitz‘ Katze, hatte uns auf ihre Ausstellung in Nagoya aufmerksam gemacht, die wir dann auch zusammen besuchten.

So lernte ich also Veronika und ihren Mann Peter kennen, konnte mal wieder ein bisschen deutsch sprechen und Veronikas Werke von schlichter eleganz bewundern. Rechts findet ihr den Link zu ihrer Homepage, auf der man sich zumindest einen kleinen Eindruck machen kann.

Nebenbei konnte noch mein Freund Hiro, seines Zeichens Aktionskünstler, seine Arbeiten präsentieren. Er hat das Problem von vielen Künstlern. Eine schweineteure Ausbildung genossen (die Kunsthochschule ist Privat, und das, was man in Deutschland für ein ganzes Studium an Studiengebühren zahlt, reicht hier nicht für ein Semester), arbeitet er jetzt in einer Fabrik und baut Fenster für den Shinkansen, den Hochgeschwindigkeitszug hier. Viel Zeit und Energie für Kunst bleibt dabei nicht, man schlägt sich mit kleinen Ausstellungen in privaten Mini-Galerien durch und nimmt an diversen Kunstwettbewerben teil. Die Ausdauer, mit denen die Hiros, Ryoheys und Jins das durchhalten ist phänomenal, und zumindest in Jins Fall hat sich das ja auch schon ausgezahlt. Er wurde vom sehr angesehenen Museum für Zeitgenössische Kunst in Kanazawa (in dem ich auch schon war) eingeladen, für die Ausstellung „100 Stories about Love“ seine Gedichte auszustellen und zu performen.

Morgen fahren wir übrigens nach Kyoto, der alten Hauptstadt Japans. Neben ein bisschen Sightseeing (Kyoto beherberht hunderte historischer Tempel, Schreine und Paläste) steht vor allem die Abschlussparty einer Ausstellung an, bei der einige Freunde (die oben genannten sind leider nicht dabei) mitgewirkt haben, auf dem Plan. Hier gibts den Webauftritt der Ausstellung. Die Ausstellung findet in einer alten Grundschule statt, und die Party im Lehrerzimmer. Hehehe…





2009: Odyssee in Nagoya

2 06 2009

Gepackt von Langeweile und dem Wunsch nach einer Herausforderung habe ich gestern beschlossen, mich auf mein  Fahrrad zu schwingen und so lange den Gojogawa raufzuradeln bis ich keinen Bock mehr habe. Gedacht, getan. Die Umstände waren durchaus angenehm, eine kühle und nicht zu steife Brise wehte, die Sonne wärmte, ohne zu brutzeln, die Kirschbäume spendeten brav Schatten und der Fluss murmelte vor sich hin.

Das liess sich gut aushalten, und so dauerte es ein paar Stunden, bis ich dem Fluss überdrüssig wurde. Ich war so weit in den Norden gefahren (Kitanagoya, mein Basecamp, ist ja schon weit im Norden von Nagoya), dass die ersten Ausläufe der Natur sichtbar wurden: Der Inuyama, schon früher einmal Ziel eines Ausfluges (damals allerdings per Auto), schien nah genug, um ihn mal zu besteigen.

Vom Fluss aus war es dann doch noch ne halbe Stunde, und so langsam machte sich der Sattel bemerkbar. Doch schliesslich hatte ich mein Ziel erreicht. Die Stadt hörte tatsächlich auf. Natürlich gab es noch einen Asphaltweg, und da, wo der Berg nicht zu steil war, war die Erde auch kultiviert. Aber keine Autos, keine Menschen, enorm viel Grün. Der Weg wurde bald zu steil, und ich musste schieben, um nicht umzukippen.

Der Weg endete mit einem Schild, dass ich nicht entziffern konnte. Ich drehte mich um, und genoss die Aussicht: Da unten war tatsächlich die Stadt, soweit man blicken konnte. Und ich war hier oben. Das Summen der Stadt, das Rattern der Bahnlinie, das Heulen der Motorsense eines Landarbeiters, das Dröhnen der Flugzeuge wurde übertönt vom Zwitschern der Vögel, Zirpen der Insekten und Rauschen der Blätter.

Ich setzte mich ins Gras und liess mir die Sonne ein bisschen ins Gesicht scheinen. Neben mir wimmelten Ameisen, ein riesiger Käfer landete auf meinem Bein und liess mich aufschrecken. Ausserdem wurde ich von einer Mücke gestochen, die wahrscheinlich sonst auf Bären oder Elefanten losgeht. Die Tierwelt hier gleicht der unter einen roten Sonne (wer die Anspielung versteht bekommt 100 Fantasy-Nerd-Punkte). Nach einer halben Stunde hatte ich genug, und bekam langsam Hunger. Also machte ich mich wieder auf den Rückweg.

Um stumpfe wiederholung zu vermeiden, habe ich mir angewöhnt, möglichst oft eine andere Route zu gehen. So auch diesmal. Als ich wieder in der Zivilisation war, nahm ich also eine Abzweigung, um ein bisschen Schräg auf den Fluss zu kommen, den ich zu Navigationszwecken unbedingt brauchte. Ich war ein bisschen beunruhigt als ich nach einer Dreiviertelstunde immer noch keinen Fluss gefunden hatte. Ich blickte mich zur Orientierung um, und war verwirrt. Da war auf einmal noch ein Berg, den ich auf dem Hinweg nicht gesehen hatte. Nach der Sonne zu urteilen musste meine Richtung ungefähr gestimmt haben. Ich fuhr einfach weiter in die Richtung, in der es am wenigsten Berge gab, da musste ja das Meer sein, also auch die Innenstadt, also auch die Wohnung.

Schliesslich fand ich einen Fluss, dem ich Stromabwärts folgte, doch war das eindeutig nicht der Gojogawa. Keine Kirschbäume am Ufer, ein bisschen kleiner, komisch. Aber alle Flüsse fliessen ins Meer, also wusste ich, ich werde irgendwann irgendwo ankommen.

Der Fluss führte mich direkt zum Militärflughafen. Da floss er dann durch einen stacheldrahtbewehrten Zaun, den ich nicht unbedingt überqueren wollte. Völlig ohne Orientierung überlegte ich. Sollte ich die Strasse nach links nehmen oder nach rechts? Wie sich später herausstellte, traf ich die falsche Entscheidung. Ich war an der einen Ecke des Flughafens gelandet, und hätte nur noch die kurze Seite umrunden müssen, und wäre schon fast zuhause gewesen. So fuhr ich aber den Flughafen an der langen Seite entlang, und so ein Flughafen ist wirklich sehr lang.

Irgendwann hatte ich das Ende der Rollbahn erreicht, bog ab, und fuhr ziemlich lange gerade aus, ich wusste, die Richtung müsste ungefähr stimmen. Der Sattel hatte aufgehört sich bemerkbar zu machen, mein Arsch tat einfach nur noch weh. Ich fuhr weiter. Weiter, immer weiter. Da war schon die Hochstrasse – aber in welcher Höhe war ich? Einfach weiter geradeaus. Dann irgendwann ein Fluss – nicht der Gojogawa, aber da war ein Schild: Kitanagoya! Ich war zumindest in der richtigen Gegend.

Trotzdem fuhr ich nochmal falsch, war irgendwann schon fast in Kamiotai, also an der Grenze zur Innenstadt, als ich meinen Fehler bemerkte. Umgedreht, weitergefahren. Irgendwann endlich bekannte Hochhäuser entdeckt. Wenn diese Stadt nicht dreidimensional wäre, ich hätte keine Chance gehabt.

Nach 2 Stunden Radtour und ca. 5 Stunden Odyssee war ich tatsächlich wieder zu Hause. Mann war ich feddich. Mein Muskelkater heute ist übrigens phänomenal.

Hier hab ich mal Start und Ziel markiert. die Route war natürlich ganz anders, den Flughafen sieht man unten in der Mitte.