Zeitgenössische Kunst aus Bremen und Japan

12 06 2009

Wer kennt dieses Schiff nicht? „Das Schiff“, Schwesterschiff der Sielwallfähre „Hal över“, und genau wie diese bunt gestaltet. Verantwortlich für die Gestaltung eben dieser beiden Schiffe ist die Künstlerin Veronika Dobers.

Veronika lebt mittlerweile nicht mehr in Bremen, sondern in – dreimal dürft ihr raten – Japan. In Osaka um genau zu sein. Jin, der in der Kunstszene unterwegs ist wie Schmitz‘ Katze, hatte uns auf ihre Ausstellung in Nagoya aufmerksam gemacht, die wir dann auch zusammen besuchten.

So lernte ich also Veronika und ihren Mann Peter kennen, konnte mal wieder ein bisschen deutsch sprechen und Veronikas Werke von schlichter eleganz bewundern. Rechts findet ihr den Link zu ihrer Homepage, auf der man sich zumindest einen kleinen Eindruck machen kann.

Nebenbei konnte noch mein Freund Hiro, seines Zeichens Aktionskünstler, seine Arbeiten präsentieren. Er hat das Problem von vielen Künstlern. Eine schweineteure Ausbildung genossen (die Kunsthochschule ist Privat, und das, was man in Deutschland für ein ganzes Studium an Studiengebühren zahlt, reicht hier nicht für ein Semester), arbeitet er jetzt in einer Fabrik und baut Fenster für den Shinkansen, den Hochgeschwindigkeitszug hier. Viel Zeit und Energie für Kunst bleibt dabei nicht, man schlägt sich mit kleinen Ausstellungen in privaten Mini-Galerien durch und nimmt an diversen Kunstwettbewerben teil. Die Ausdauer, mit denen die Hiros, Ryoheys und Jins das durchhalten ist phänomenal, und zumindest in Jins Fall hat sich das ja auch schon ausgezahlt. Er wurde vom sehr angesehenen Museum für Zeitgenössische Kunst in Kanazawa (in dem ich auch schon war) eingeladen, für die Ausstellung „100 Stories about Love“ seine Gedichte auszustellen und zu performen.

Morgen fahren wir übrigens nach Kyoto, der alten Hauptstadt Japans. Neben ein bisschen Sightseeing (Kyoto beherberht hunderte historischer Tempel, Schreine und Paläste) steht vor allem die Abschlussparty einer Ausstellung an, bei der einige Freunde (die oben genannten sind leider nicht dabei) mitgewirkt haben, auf dem Plan. Hier gibts den Webauftritt der Ausstellung. Die Ausstellung findet in einer alten Grundschule statt, und die Party im Lehrerzimmer. Hehehe…

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